Zweischichtparkett: die goldene Mitte zwischen Massiv- und Fertigparkett

Zweischichtparkett kombiniert die Vorteile von Massivparkett und Mehrschichtparkett miteinander. Wie der Name bereits andeutet, besteht diese Parkett-Variante aus zwei Schichten. Der Bodenbelag setzt sich aus einer sichtbaren Deckschicht und einer Trägerschicht zusammen. Entscheiden Sie sich für hochwertiges Zweischichtparkett von Parkett Hinterseer. Überzeugen Sie sich selbst von dem Können der Parkett-Variante. Ob unbehandelt, lackiert, geölt, aus Eiche, Buche, Esche, Nussbaum, Ahorn oder auch Bambus – der vielfältige Parkettboden sorgt in jeder Räumlichkeit für ein wohnliches Ambiente.

Wie ist Zweischichtparkett aufgebaut?

Die beiden Schichten sind fest miteinander verbunden. Unter der Deckschicht aus Massivholz befindet sich die Trägerschicht. Da das Trägermaterial nicht sichtbar ist, ist ihr Aussehen irrelevant. Die Unterkonstruktion wird aufgrund ihrer Eigenschaften ausgewählt. Das jeweilige Trägermaterial ist für die Langlebigkeit und Stabilität des Parketts verantwortlich. Als Trägerschicht wird mehrschichtiges Sperrholz beziehungsweise querverleimtes Nadel- oder Laubholz verwendet. Auf diese Weise können Sie auch ein eher weiches Holz für die Deckschicht wählen und erhalten trotzdem ausreichend Beständigkeit durch das robuste Trägerholz.

Die zweite Schicht ist außerdem dafür verantwortlich, dass das Massivholz in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Der natürliche Werkstoff Holz arbeitet ununterbrochen. Je nach Luftfeuchtigkeit dehnt er sich aus oder zieht sich zusammen. Die untere Schicht dämmt diese Bewegung ein und vermindert somit das Verziehen des Parketts.

Zweischichtparkett: immer eine gute Idee

Eine große Besonderheit des zweischichtigen Parketts ist die Stabilität, die durch den Aufbau erreicht wird. Die zwei Schichten schränken das Arbeiten des Holzes ein. So behält Ihr Boden seine Form und Sie profitieren von einer geringen Fugenbildung. Da ein Zweischichtparkett immer zum Untergrund geklebt verlegt wird, ist die dritte Schicht eigentlich der Estrich.

Eine tagtägliche Nutzung des Bodens hinterlässt natürlich Spuren. Sie haben die Möglichkeit, den Bodenbelag mehrmals zu renovieren. Je nach Beanspruchung, Pflege sowie Raumklima können Sie über Generationen Freude an Ihrem hochwertigen Parkettboden haben. Zweischichtparkett eignet sich bestens für die Verlegung auf einer Warmwasser-Fußbodenheizung. Aufgrund der geringen Aufbauhöhe wird die Wärme optimal durch das Parkett geleitet. Achten Sie bei der Auswahl auf Hinweise, ob der gewünschte Bodenbelag für eine Fußbodenheizung geeignet ist.

Wie wird Zweischichtparkett verlegt?

Zweischichtparkett wird vollflächig geklebt verlegt – eine schwimmende Verlegung ist nicht möglich. Diese Verlegart ist zwar anspruchsvoller als das Klick-System, aber definitiv auch von begabten Hobby-Heimwerkern umsetzbar. Bevor Sie mit der Verlegung beginnen, überprüfen Sie, ob der Untergrund trocken, rissfrei, eben, und sauber ist. Nehmen Sie die Parkettelemente erst kurz vor der Verlegung aus der Verpackung. Wenn Ihnen ein gleichmäßiges Farbbild vorschwebt, dann können Sie auch mehrere Packungen öffnen. So können Sie die Elemente nach Struktur und Farbe vor der Verlegung sortieren. Nach der Verlegung vermeiden Sie das Betreten des Parkettbodens für ca. 12 Stunden, da der Kleber aus seiner pastösen Konsistenz aushärtet und die Gefahr des Abreißens bei Belastung besteht. Darum verlegen Sie bitte den letzten Streifen Parkett erst am nächsten Tag oder legen den Anfang der Parkettverlegung so, das sie das Zimmer durch die Tür verlassen können ohne auf dem frisch verlegen Parkett weiter laufen zu müssen.