Das nächste Heimwerker-Projekt: Ihre eigene Holzterrasse bauen

Inhalt:

Die Terrasse ist der zukünftige SPA- und Partybereich ihres Anwesens. In den Sommermonaten verlagern sich die freien Stunden am Nachmittag oder Wochenende nach draußen. Es wird gegrillt, gespielt, sich gesonnt und entspannt. Für einen ansprechenden und einladenden Außenbereich bieten sich vor allem schöne Holzdielen von Parkett Hinterseer an. Sie verbreiten Gemütlichkeit und bilden einen harmonischen Kontrast zum Gartenbereich. Auch der Balkon ihrer Miet- oder Eigentumswohnung kann mit Terrassendielen vom „Abstellplatz“ zum Lieblingsort werden. Die Terrassendielen des Holzboden-Spezialisten punkten mit ihrer Funktionalität und einem stilvollen Aussehen. Auch wenn Sie kein Profi-Handwerker sind, können Sie mit einer 4-Schritte-Anleitung und wertvollen Tipps Ihre eigene Terrasse bauen. Starten Sie Ihr neues Projekt Terrassenbau mit der Parkett Hinterseer GmbH!

Was muss ich bei der Vorbereitung und Planung beachten?

Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihr Vorhaben ausreichend planen. Ein gut durchdachtes Konzept zahlt sich am Ende aus und Sie vermeiden unnötige Fehler.

  • Welches Material soll verwendet werden? Holz-Decks oder WPC-Decks/Resysta-Bodendielen?
  • Ist es eine aufgeständerte Terrasse? (Bauaufsichtliche Zulassung)
  • Welche Unterkonstruktion soll eingesetzt werden?
  • Wie viel Platz steht zur Verfügung und wie viele Personen sollen auf der Terrasse Platz finden? Haben Sie vor Pflanzkübel aufzustellen?
  • Ist die Holzterrasse vor neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen?
  • Zu welcher Tageszeit scheint die Sonne auf die gewünschte Fläche?
  • Wie viel Zeit möchten Sie in die Pflege investieren?
  • Möchten Sie die Terrasse auch als Grillplatz benutzen?

Nachdem Sie einige wichtige Fragen für sich beantwortet haben, messen Sie die vorgesehene Fläche für Ihre neue Holzterrasse aus. Erstellen Sie eine maßstabsgetreue Zeichnung. Auf diese Weise können Sie genau planen, wie viel Material Sie benötigen und ersparen sich unnötige Ausgaben. Hinterseer empfiehlt: Stecken Sie den Platz mit Holzpfeilern und Flatterband ab. So können Sie mögliche Fehlüberlegungen erkennen und umdisponieren.

Welcher Untergrund wird benötigt?

Der Untergrund für Ihre geplante Terrasse muss auf jeden Fall fest, eben und standsicher sein. Die künftige Terrasse benötigt mindestens ein Gefälle von 2 % vom Haus weg. Bei Aufbau eines neuen Untergrundes, können Sie hier schon das Gefälle einbauen. Sie können auf der Wiese, Erde, Stein oder Beton bauen – es gibt allerdings einiges zu beachten.

Wiese und Erde Stein und Beton
Hierbei müssen Sie sicherstellen, dass kein Gras durch die Spalten der Terrasse wächst und der Boden bei heftigem Regen nicht absackt. Bevor Sie mit der Unterkonstruktion beginnen können, muss der Boden durch Festrütteln verdichtet werden. Dafür eignet sich eine Rüttelplatte. Damit Sie keinen Ärger mit Unkraut haben, legen Sie ein Unkrautvlies aus. Ihre Holzterrasse kann natürlich auch auf einer Stein- oder Betonfläche errichtet werden. Im Gegensatz zu einer geschlossenen Betonfläche bietet sich bei einzelnen Steinplatten ebenfalls ein Unkrautvlies an. Breiten Sie auf der Steinfläche sogenannte Terrassenpads aus. Diese verhindern die Bildung einer Wassersperre und fungieren als Trittdämmung.

Schritt-für-Schritt zu Ihrer Holzterrasse

Die Planung und Vorbereitung ist abgeschlossen, das Material liegt bereit – dann steht einem erfolgreichen Terrassenbau nichts mehr im Weg. Mit der Anleitung von Hinterseer bauen Sie Ihre Traumterrasse innerhalb kürzester Zeit. Beachten Sie vor allem, dass die Terrasse niemals komplett verschlossen ist und genügend Unterlüftung herrscht.

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Untergrund vorbereiten

Sorgen Sie für ein stabiles und beständiges Fundament. Je nachdem, für welchen Untergrund Sie sich entscheiden, beachten Sie die Faktoren Unkraut und verschiedene Wetterlagen.

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Unterkonstruktion montieren

Die Basis ist geschaffen. Jetzt widmen Sie sich der Unterkonstruktion. Deren Aufgabe ist es, für ausreichend Standfestigkeit zu sorgen und die Holzdielen zu lüften. Außerdem benötigen Sie die Konstruktion, um das Material vor dem feuchten Boden zu schützen. Montieren Sie die Unterkonstruktion auf Gehwegplatten, die maximal 50 Zentimeter voneinander entfernt ausgebreitet werden. Beachten Sie einen Abstand von mindestens 60 Millimeter zwischen Dielenunterkante und Boden. Der Zwischenraum sorgt für die nötige Durchlüftung der Dielen.

Tipp: Bei dem Abstand der Unterkonstruktion ist die Erschwerung der Terrassenfläche zu beachten.

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Terrassendielen verlegen

Im finalen Schritt werden die Terrassendielen auf der Unterkonstruktion befestigt. Ob Bambus, Bangkirai, Douglasie oder Thermoesche – Sie entscheiden, welches Holz am besten in Ihren Garten passt. Die Holzart der Unterkonstruktion muss mit den Dielen übereinstimmen. Sie können aber auch eine Alu-Konstruktion wählen. Bei Hölzern die zu Drehwuchs neigen oder starke Scherkräfte bei der Ausdehnung entwickeln, ist die sichtbare Verschraubung mit Edelstahl-Schrauben, die sichere Verbindung zwischen Unterkonstruktion und Dielen. Für die verdeckte Befestigung gibt auch entsprechende Lösungen. Denn insbesondere bei glatten Dielen sind sichtbare Schrauben oftmals optisch störender als bei geriffelten Dielen.

Beginnen Sie mit der ersten Diele circa 1 Zentimeter von der Hauswand entfernt. Mithilfe von Edelstahl-Schrauben montieren Sie die Holzelemente mit der Konstruktion. Wenn die erste Diele fertig ist, lassen Sie ebenfalls etwas Platz. Hierbei helfen Abstandshalter. Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der arbeitet. Damit das Holz schwinden und quellen kann, ist ein geringer Abstand zwischen den Dielen erforderlich. Verfahren Sie so, bis die gesamte Fläche mit Holzdielen verlegt ist.

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Feinschliff

Zum Abschluss können Sie überstehende Dielenenden mit einer Handkreissäge abtrennen und mit Stirnkantenwachs behandeln. Damit Ihre Holzterrasse ein stimmiges Gesamtbild ergibt, bietet sich eine Verblendung an. Diese verdeckt die Unterkonstruktion und schützt die Terrassendielen zusätzlich.

Tipps und Tricks beim Terrassenbau

  • Für Ihre neue Terrasse eignen sich vor allem sonnige oder halbschattige Plätze. Die Terrassenfläche sollte möglichst nicht unter Bäumen liegen. In der Nähe von Bäumen besteht die Gefahr, dass die Holzdielen von Feuchtigkeit angegriffen werden und anfangen zu faulen.
  • 2 % Gefälle entsprechen circa 2 Zentimeter pro laufenden Meter. Dadurch kann Regenwasser problemlos in den Garten abfließen.
  • Versiegeln Sie vor allem Randstücke mit einem passenden Öl für den Außenbereich. Somit bleiben Ihre Terrassendielen in einwandfreiem Zustand und werden vor jeglichen Witterungsbedingungen geschützt.
  • Um die Dauerhaftigkeit Ihrer Holzterrasse zu unterstützen, wiederholen Sie mindestens einmal im Jahr die Grundreinigung und Ölung.
  • Die Rutschgefahr bei glatten Dielen ist geringer, als bei geriffelten Oberflächen.